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Hilfe für Mossul Deutschland investiert in Wiederaufbau

Die irakische Stadt Mossul ist aus der Herrschaft des IS befreit. Doch wer vor ihr geflohen war, kann nicht zurückkehren – die Stadt liegt in Schutt und Asche. Die Bundesregierung will das ändern.

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Zusammengebrochene Gebäude prägen das Bild in der irakischen Stadt Mossul. Auch Infrastruktur fiel den Kämpfen und gezielter Zerstörung durch den IS zum Opfer. Quelle: Reuters

Berlin Nach der Rückeroberung der Stadt Mossul durch die irakische Armee stockt Deutschland seine Hilfen auf. „Jetzt, wo Mossul befreit ist, bauen wir unsere Programme schnell aus“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag).

Allein in diesem Jahr würden 100 Millionen Euro zusätzlich in die Stabilisierung und den Wiederaufbau der Stadt gesteckt, sagte er. Bisher seien rund 50 Millionen Euro gezahlt worden.

Schwerpunkte sind nach Angaben des CSU-Politikers die Wasser- und Stromversorgung, der Bau von Unterkünften und die medizinische Versorgung. Die Flüchtlinge aus Mossul wollten wieder zurückkehren. "Wichtig ist, dass wir die Menschen dabei nicht alleine lassen", sagte Müller.

Mossul war drei Jahre lang unter IS-Kontrolle und dessen wichtigstes Zentrum im Irak. Die Regierung in Bagdad hatte nach monatelangen Kämpfen der Armee vor gut einem Monat den Sieg über den IS in der Stadt erklärt. Deutschland und Frankreich sagten daraufhin umgehend Hilfe zur Stabilisierung Mossuls zu.

Seit Beginn der Gefechte sind mehr als eine Million Menschen aus Mossul und der umliegenden Region geflüchtet. In der Stadt selbst liegen mehrere Viertel in Schutt und Asche.

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