#IchBinDresden Foto-Aktion gegen Pegida findet großen Zuspruch im Netz

Eine Foto-Aktion gegen Pegida im Internet findet großen Anklang. Beteiligt haben sich Prominente, Politiker und Bürger.

Transparente, die den Schriftzug

Die Organisatoren der Internetaktion #IchBinDresden sind nach eigenen Worten „überwältigt“ von dem Rückhalt, den ihr Protest gegen das islam- und fremdenfeindliche Pegida-Bündnis im Netz erfährt. „Wir richten uns an die Dresdner Bürger, dass sie mal die Möglichkeit haben, per Internet zu sagen, was sie von Pegida halten und wie sie zu Weltoffenheit und Toleranz stehen“, sagte Initiator Hubertus Grass vom Bündnis für ein offenes und tolerantes Dresden.

Sowohl bei Twitter als auch auf Facebook und Instagram gebe es unter dem Hashtag #IchBinDresden viele mitfühlende und humorvolle Foto-Aktionen von Prominenten, Politikern, Kulturschaffenden und Bürgern. „Wir hatten nicht so eine riesige Resonanz erwartet“, sagte Grass. Es habe „sehr beeindruckende Bilder, sehr beeindruckende Statements“ gegeben.

Das Vokabular von Pegida

Vor dem Hintergrund des ersten Jahrestages des Pegida-Bündnisses am 19. Oktober beteiligte sich unter anderem Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) an der Aktion und posierte auf einem Foto mit dem Motto „Ich bin Dresdner! Ich gehe nicht zu Pegida“. Auch Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) der Rektor der TU-Dresden sowie der Intendant der Dresdner Musikfestspiele machten mit.

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