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Ifo-Beschäftigungsbarometer Deutsche Unternehmen wollen Stellen abbauen

Der Lockdown führt zu weniger Arbeitsplätzen. Es ist bereits der dritte Rückgang in Folge. Die Beschäftigungssituation in einer Branche entspannte sich hingegen.

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Der Lockdown koste insbesondere im Einzelhandel Jobs. Quelle: dpa

Die deutschen Unternehmen wollen Arbeitsplätze abbauen. Das Beschäftigungsbarometer fiel im Februar um 0,6 auf 94,5 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner monatlichen Umfrage unter 9000 Firmen mitteilte. Das ist bereits der dritte Rückgang in Folge und der schlechteste Wert seit mehr als einem halben Jahr. „Der Lockdown führt insbesondere im Einzelhandel zu weniger Arbeitsplätzen“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe.

Gegen den Trend entspannte sich dagegen die Beschäftigungssituation in der exportabhängigen Industrie, die von der wachsenden Nachfrage aus Ländern wie den USA oder China profitiert. „Weniger Unternehmen denken über Entlassungen nach und nehmen stattdessen Neueinstellungen in den Blick“, sagte Wohlrabe.

Bei den Dienstleistern zeige sich seit einigen Monaten wieder eine gewisse Skepsis bei der Personalplanung. Sie fuhren Einstellungspläne zurück. Der Lockdown koste dagegen im Einzelhandel Jobs. Der Großhandel rechne mit einer konstanten Mitarbeiterzahl, ebenso der Bausektor.

Mehr: Lesen Sie hier, wie sich die Einstellungsbereitschaft der Firmen im Lockdown entwickelt hat

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