Immobilien Hendricks will Baunormen nur noch nach Kostencheck bewilligen

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Nach dem Scheitern geplanter Steuererleichterungen für den Wohnungsbau unternimmt Bundesbauministerin Barbara Hendricks einen neuen Anlauf für mehr bezahlbare Mietunterkünfte.

Barbara Hendricks. Quelle: dpa

Die SPD-Politikerin kritisiert in der aktuellen Ausgabe der WirtschaftsWoche: „Es gibt zu viele Normen und Vorschriften, die das Bauen teils unnötig verteuern.“ Warum jede neue Wohnung einen Stellplatz brauche, obwohl viele Menschen kein Auto mehr besitzen wollten, sei unverständlich. „Einige technische Normen mögen bestimmten Interessengruppen dienen, aber nicht dem Gemeinwohl“, kritisiert die Ministerin auch die Bauwirtschaft und kündigt an: „Neue Normen sollten grundsätzlich einem Kostencheck unterzogen werden. Ich will darum gemeinsam mit den Ländern eine effektive Kostenkontrolle einführen, die neue Normen auf ihre Kostenfolgen untersucht.“

Zuletzt war Hendricks‘ Plan im Bundestag gescheitert, mit Steuererleichterungen für Investoren mehr Wohnraum zu schaffen. In Deutschland erschweren zudem viele gesetzliche Vorgaben den Bau, außerdem unterscheiden sich die 16 Bauordnungen der Länder zum Teil erheblich.

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