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In Dresden Sachsen plant zwei Ankerzentren mit jeweils bis zu 750 Plätzen

Nach Bayern richtet auch Sachsen Ankerzentren für Asylbewerber ein. Ursprünglich sollten diese aber deutlich größer sein.

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Die höchst umstrittenen Ankerzentren in Bayern sind bereits in Betrieb. Quelle: dpa

Dresden In Dresden wird die Einrichtung zweier sogenannter Ankerzentren geplant. Sie sollen 500 bis 750 Plätze haben. „Für mich sind die Ankerzentren keine neuen Institutionen, sondern ein Prozess“, sagte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Dienstag in Dresden.

Das Ziel seien kürzere Asylverfahren und rechtssichere Entscheidungen. Zunächst hatte Sachsen Zentren mit bis zu 1500 Plätzen einrichten wollen. Experten hatten das auch mit Blick auf drohende Konflikte kritisiert.

In Bayern sind die ersten „Ankerzentren“ schon in Betrieb gegangen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) beklagt, dass sich andere Bundesländer besonders unter SPD-Führung damit zurückhalten. „Anker“ steht für Ankunft, Entscheidung, kommunale Verteilung beziehungsweise Rückführung.

Die Einrichtungen sollen Asylverfahren beschleunigen – und damit auch Abschiebung oder Rückführung von Migranten, die kein Bleiberecht haben. Die bayerischen Ankerzentren sind für jeweils etwa 1000 bis 1500 Migranten ausgelegt.

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