In eigener Sache: Die neue WiWo – was sich ändert (und was nicht)
Die Redaktion entwickelte unterschiedlichste Ideen für die Cover-Gestaltung.
Foto: WirtschaftsWocheWer über den Neuanfang schreibt, sollte bei sich selbst anfangen. Und das haben wir getan: Ab heute erscheint die WirtschaftsWoche in einem neuen Design, einer veränderten Heftstruktur, mit neuen Formaten – und mit neuem Papier. Wenn Sie es auch fühlen wollen, dann klicken Sie hier.
Warum? Ist es 2023 noch zeitgemäß und wichtig, an einem Magazin zu arbeiten, an neuen Schriften, an der Bild- und Grafiksprache? Unbedingt!
Die wöchentliche Ausgabe der WiWo, ob gedruckt oder als ePaper, bleibt unsere Herzkammer. Doch wir alle lesen heute anders und nehmen Information anders auf – unterwegs, flüchtig, wir scannen, posten, teilen. Unter der Woche wischt unentwegt der Daumen über die Touchscreens. Und natürlich sind wir auf allen Kanälen für Sie da, in der App, auf der Website oder als Podcast.
Die Rolle des Wochenendes
Am Wochenende aber sollte man Zeit und Raum für Vertiefung und Entschleunigung haben: Wir wollen Sie nicht nur informieren, sondern auch inspirieren, damit Sie Themen verstehen und vertiefen und auf neue Ideen kommen. Deshalb haben wir sortiert, ergänzt, ausgetauscht und neu gestaltet.
Neuanfang, das Thema unserer Titelgeschichte, zieht sich wie ein roter Faden durch diese Ausgabe: Wir sprechen mit dem Kanzler über den schwierigen Neustart unseres Landes, berichten über die Neuerfindung des „Rust Belt“ in den USA, wir durchleuchten die Megatransformation des Zementherstellers Heidelberg Materials und besuchen die deutsche Glasindustrie – die überlebt hat.
„Die WiWo denkt schon an den nächsten Schritt“ – diesen wunderbaren Satz hat mir eine Kollegin vor einiger Zeit gesagt. Sie brachte den Kern unseres Markenversprechens auf den Punkt, denn wer an den nächsten Schritt denkt, möchte den nächsten Schritt auch machen, eine Entscheidung fällen.
Weiterdenken, weiterkommen
Weiterdenken und weiterkommen, darum geht es. Bei vielen Entscheidungen begleitet Sie die WiWo – für Ihre Finanzen, beim Kauf einer Immobilie, wenn Sie einen neuen Job anfangen, ein neues Team führen oder Weichen für Ihr Unternehmen stellen.
Hinter dem neuen Layout stehen die Berliner Art Directorin Katharina Noemi Metschl und der Fotograf Maximilian Virgili. Es wurde zusammen mit dem New Yorker Zeitschriftendesigner Mario Garcia und unserem Creative Director Patrick Zeh weiterentwickelt und verfeinert. Vielleicht erscheint manches ungewohnt. Aber geben Sie sich und uns etwas Zeit, dann werden Sie sehen, wie elegant und unverwechselbar die neue WiWo geworden ist.
Und Sie verlieren nichts: Rubriken und Bereiche wie die BörsenWoche, der Volkswirt oder der Coach, die unseren Leserinnen und Lesern wichtig sind, finden Sie wie gewohnt – wir haben sie teils sogar ausgebaut.
Der Kompass bleibt
Unsere digitalen Angebote werden wir ebenfalls sukzessive ausbauen – und in die Redaktion investieren. Unser Mehrwert ist nicht die erste News, sondern die erste gute Ableitung – als Kommentar, als Analyse oder Interview. Und wir liefern: Nutzwert. Online finden Sie fast jeden Tag Einschätzungen zu Aktien oder Ratgeber für Ihre persönlichen Finanzen – Sie finden sie unter anderem in der BörsenWoche oder unserer starken Submarke WiWo Coach.
Was sich nicht ändert, ist unser Kompass: der Glaube an die soziale Marktwirtschaft und an die Kraft des freien Unternehmertums – und der Glaube an die Fähigkeit des Menschen, die Probleme, die uns zu oft überwältigen, lösen zu können.
Lesen Sie auch unseren Werkstattbericht zum Relaunch der WirtschaftsWoche
Verschaffen Sie sich hier im eMagazin einen eigenen Eindruck von der neuen WirtschaftsWoche.