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Infrastruktur Baupräsident Bauer kämpft für Pkw-Maut

Der Vorstandschef des internationalen Tiefbaukonzerns Bauer macht sich für eine Pkw-Maut stark. Allein durch die Einnahmen ausländischer Autofahrer könnte Deutschland „600 Millionen Euro im Jahr einnehmen“.

Thomas Bauer plädiert für die Pkw-Maut in Deutschland. Quelle: ap

DüsseldorfDer Vorstandschef des internationalen Tiefbaukonzerns Bauer aus dem bayerischen Schrobenhausen hält es für wichtig,„eine Pkw-Maut in Form einer Vignette einzuführen, um das Fernstraßennetz zu erhalten“. Das sagte Bauer, zugleich Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, dem Handelsblatt.

„Es muss Gerechtigkeit her: Rundum Deutschland zahlen wir Maut, nur in Deutschland nicht“, kritisierte Bauer. Allein durch die Einnahmenausländischer Autofahrer könnte Deutschland „600 Millionen Euro im Jahr einnehmen“. Das sei der Nettobetrag ohne die Kosten für die Erhebung.

Die Maut ist aus Sicht Bauers wichtig, um die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland zu erhalten. Denn dafür fehlten jährlich rund vier Milliarden Euro. Verkehrsminister Peter Ramsauer hatte zwar dafür vor kurzem eine Milliarde Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Doch das sei viel zu wenig, um Straßen und Brücken in Deutschland zu sanieren, sagte Bauer.

Will Bauer, der auch Schatzmeister der CSU ist, nicht ganz in die Politik wechseln? Er sei schon gefragt worden, andere Ämter zu übernehmen, verrät er. „Aber dann müsste ich den Vorstandsvorsitz in meinem Unternehmen abgeben. Das will ich nicht.“

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