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Ingolstadt Audi-Stadt beim Niveau und der Dynamik weit vorn - Einkommensanstieg durch Krise etwas gedämpft

Ingolstadt belegt mit 125,6 Punkten Platz zwei unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Ingolstadt mit 68,3 Punkten auf Platz drei und beim Dynamikranking mit 57,3 Punkten auf Platz acht. Wo die Stärken von Ingolstadt liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Ingolstadt verbesserte sich in der Zeit von 2004 bis 2009 um 4,3 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,2 Prozentpunkte gestiegen. Ingolstadt erreicht damit Platz 1.Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Ingolstadt stieg von 2004 bis 2009 um 8,5 Prozent. Im Mittel aller Städte verbesserte sich dieser Wert um 3,1 Prozent. Ingolstadt kommt damit auf Rang 3.Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger sank in Ingolstadt um 0,8 Prozentpunkte. In allen 100 untersuchten kreisfreien Städten lag die Veränderung bei 0,0 Prozentpunkten. Platz zehn für Ingolstadt.

Niveauranking

Bei der Arbeitslosenquote belegt Ingolstadt Platz zwei im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2009 bei 4,8 Prozent. Durchschnittswert: 10,0 Prozent.Auf 100 Einwohner in Ingolstadt kommen statistisch betrachtet 3,6 ALG-II-Empfänger. Im Schnitt aller untersuchten Städte sind es 8,0 Bezieher von Arbeitslosengeld II. Rang drei.74,2 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Ingolstadt in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 61,7 Prozent Positivantworten. Platz vier für Ingolstadt.2009 waren in Ingolstadt 64,4 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 57,0 Prozent. Platz vier für Ingolstadt.7,3 Prozent der über 18-Jährigen in Ingolstadt sind nach Definition der Organisation creditreform privat verschuldet. Im Schnitt der 100 größten kreisfreien Städte Deutschlands sind es 11,4 Prozent. Platz fünf für Ingolstadt.

Schwächen

Dynamikranking

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten fiel in Ingolstadt von 2004 bis 2009 um 0,5 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 1,5 Prozentpunkte. Platz 64.In den Jahren 2004 bis 2009 stieg in Ingolstadt der Anteil privater Schuldner um 0,1 Prozentpunkte. Diese Entwicklung hat Platz 63 zur Folge. Im Mittel aller untersuchten Städte sank der Anteil der Verschuldeten um 0,1 Prozentpunkte.Das durchschnittlich verfügbare Einkommen verbesserte sich in Ingolstadt von 2004 bis 2008 um 6,4 Prozent. Im Schnitt der 100 größten kreisfreien Städte bewegte sich der Anstieg um 7,2 Prozent. Platz 61.

Niveauranking

12,7 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Ingolstadt werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 22,4 Prozent. Damit kommt Ingolstadt auf Rang 74 im INSM-WiWo-Ranking.

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