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Innenpolitik Schäuble lässt Forschungsförderung durchrechnen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die von der Koalition geplante steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung in mehreren Varianten durchrechnen lassen.

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Wie die WirtschaftsWoche berichtet,will das Finanzministerium die Förderung an die Personalkosten in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Unternehmen koppeln und für den Fiskus eine Obergrenze von 1,5 Milliarden Euro an jährlichen Steuerausfällen setzen. Die Berechnungen ergaben im Einzelnen:

Variante I: Bei einer Staffelung nach Größenklassen können mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern 112 Prozent der auf die Forschung entfallenden Personalausgaben von ihrer Steuerlast absetzen, größere Unternehmen nur 104 Prozent.Variante II: Bei einer Deckelung der Steuergutschriften auf zwei Millionen Euro pro Unternehmen ist eine Anrechnung von 110 Prozent für alle Unternehmen möglich.Variante III: Bei einem einheitlichen Satz für alle Unternehmen liegt die Absetzbarkeit bei 105 Prozent.

Nach Informationen der Wirtschaftswoche will Schäuble die 1,5 Milliarden Euro für Forschunf und Entwicklung auf die noch rund 16 Milliarden Euro Entlastungsvolumen für die Steuerreform anrechnen, sehr zum Ärger des Koalitionspartners FDP.

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