IW-Studie Einwanderer schlauer und jünger als Einheimische

Exklusiv

Da in Deutschland Fachkräfte fehlen, fahnden viele Unternehmen im Ausland nach Mitarbeitern.

Diese Branchen suchen Mitarbeiter
Mechatronikechatroniker-Lehrlinge arbeiten an einem Versuchsaufbau Quelle: dpa
Ein Monteur arbeitet am Drehgestell eines Eisenbahndrehkrans Quelle: dpa
Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Quelle: dpa
In einem Altenpflegeheim verteilt ein Pfleger Medikamente Quelle: dpa
Der amerikanische Architekt Daniel Libeskind steht im Juedischen Museum in Berlin vor seinem Modell fuer die Neubebauung von Ground Zero Quelle: AP
eine Mitarbeiterin des Unterhaltungselektronik-Spezialisten Harman International Inc. prüft am Donnerstag (10.05.2012) in Produktion in Karlsbad-Ittersbach (Landkreis Karlsruhe) Platinen. Quelle: dpa
General view of the dining room in the Platium Hotel where the National team of Sweden will stay during the Euro 2012 in Kozyn village Quelle: dpa

Dass Zuwanderung aber nicht nur ein quantitativer, sondern auch qualitativer Vorteil für die Wirtschaft ist, beweist eine noch unveröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Forscher um IW-Direktor Michael Hüther fanden heraus, dass Zuzügler in der Regel besser ausgebildet sind als die Einheimischen.

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Mehr als ein Viertel der in der vergangenen Dekade immigrierten Menschen zwischen 25 und 65 verfügt über einen Hochschulabschluss – in der Gesamtbevölkerung sind es nur 18 Prozent. Auch sind Zuwanderer im Durchschnitt zehn Jahre jünger als die Einheimischen: 85 Prozent der Personen, die zwischen 1999 und 2009 hierher zogen, sind im erwerbsfähigen Alter. In der heimischen Bevölkerung gilt das nur für 66 Prozent.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels leiste die Zuwanderung einen „wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung“, heißt es in der Studie. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die EU-Schuldenkrise Deutschland als Wunschziel attraktiv gemacht.

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