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Jobcenter Regierungspläne für Langzeitarbeitslose „nicht seriös kalkuliert“

Exklusiv
Logo des Jobcenters Quelle: dpa

Der Chef des Bundesnetzwerks Jobcenter äußert sich im Gespräch mit der WirtschaftsWoche skeptisch gegenüber den Plänen der Bundesregierung, die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen. Da werde "nicht seriös kalkuliert".

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Die Pläne der Bundesregierung zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit dürften nach Aussage der zuständigen Jobcenter weniger Menschen helfen als geplant. 150.000 Förderplätze, wie im Koalitionsvertrag festgehalten, seien „eine gegriffene Zahl, die nicht seriös kalkuliert ist“, sagte Matthias Schulze-Böing, Chef des Bundesnetzwerks Jobcenter, der WirtschaftsWoche. Rund vier Milliarden Euro stehen für das neue Instrument von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bis 2021 bereit. „Wenn wir mit den Mitteln 80.000 bis 100.000 Förderfälle finanzieren könnten, sind wir schon gut“, sagte Schulze-Böing weiter.

Im Grundsatz befürworten die Jobcenter aber die Regierungsinitiative für einen sozialen Arbeitsmarkt, bei der Langzeitarbeitslose mit mehrjährigen Lohnkostenzuschüssen und individueller Betreuung neue Jobs finden sollen.

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