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Kampf gegen IS Bundeswehr soll irakische Armee ausbilden

Die deutsche Bundeswehr soll weitere Schritte im Kampf gegen den IS unternehmen. Dazu gehören verschiedene Einsätze im Irak und in Jordanien.

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Von Jordanien aus sollen weiter die Aufklärungsflugzeuge „Tornado“ eingesetzt werden, wenn auch in verringerter Zahl. Quelle: dpa

Berlin Die Bundeswehr soll künftig im Irak nicht nur kurdische Kämpfer, sondern auch die Armee der Zentralregierung ausbilden. Das berichtete das ARD-Hauptstadtstudio am Montag unter Berufung auf den Mandatstext für das deutsche Engagement im Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS), der am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll. Von Jordanien aus soll sich die Luftwaffe zudem weiterhin mit „Tornado“-Aufklärungsjets und einem Tankflugzeug am Anti-IS-Kampf beteiligen. Die Zahl der „Tornados“ soll aber verringert werden.

In beide Einsätze zusammen sollen dem Bericht zufolge höchstens 800 Soldaten entsandt werden. Bisher lag die Obergrenze bei 1350. Die Reduzierung ist aber vor allem darauf zurückzuführen, dass eine Fregatte im Mittelmeer zum Schutz eines französischen Flugzeugträgers nicht mehr gebraucht wird.

Die im Irak und Syrien vom IS teils jahrelang besetzten Gebiete sind zwar weitgehend zurückerobert worden. Die Anti-IS-Koalition will aber ein Wiedererstarken der Terrororganisation durch eine militärische Präsenz verhindern.

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