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Klimapolitik Altmaier plant höhere Entschädigungen für Landwirte bei Energiewende

Im Zuge der Energiewende soll der Bau der Stromnetze beschleunigt werden. Landwirte, deren Acker betroffen sind, sollen daher höher entschädigt werden.

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Der Bundeswirtschaftsminister will den Bau von Stromleitungen vorantreiben. Quelle: dpa

Berlin Landwirte sollen beim Bau von Stromleitungen auf ihren Äckern höhere Entschädigungen bekommen. Das kündigte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch in Berlin an. Die Entschädigungen für Landwirte würden um 25 bis 30 Prozent angehoben, sagte Altmaier.

Der Minister bezifferte die Mehrkosten auf insgesamt 108 Millionen Euro auf dann 819 Millionen Euro. Konkret soll es künftig etwa einen „Beschleunigungszuschlag“ geben - wenn sich Landwirte und Übertragungsnetzbetreiber gütlich über Ausgleichszahlungen einigen. Langwierige Diskussionen, die zu einer Verzögerung einzelner Vorhaben führen können, sollen dadurch vermieden werden.

Die höheren Entschädigungen sind Teil eines Gesetzespakets, das am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Ziel ist es, den Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende zu beschleunigen. So sollen Planungsverfahren schneller werden. Der Windstrom muss von den Küsten in die großen Industriezentren im Süden und Südwesten transportiert werden. Beim Netzausbau aber gibt es massive Verzögerungen. Die Bauern hatten bei der Energiewende wiederholt deutlich höhere Entschädigungen gefordert.

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