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Kommunikationsdaten sichergestellt Polizei durchsucht wegen BAMF-Affäre erneut Wohnungen

Die BAMF-Affäre hat Ermittler zu weiteren Wohnungsdurchsuchungen veranlasst. Unter den Betroffenen ist erneut die Ex-Chefin der Bremer Außenstelle.

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Im Zuge der BAMF-Affäre haben Ermittler erneut Wohnungen durchsucht. Quelle: dpa

Bremen Ermittler haben in der Affäre um möglicherweise unrechtmäßige Asylbescheide erneut die Wohnungen von zwei Verdächtigen durchsucht. Darunter sei auch die der früheren Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Dabei sei es um Mobiltelefone und andere Datenträger gegangen.

Laut einem Bericht von NDR, Süddeutscher Zeitung und Radio Bremen hatte die Polizei die Daten vom Handy und vom Laptop der früheren Leiterin bereits bei der ersten Durchsuchung Ende April gesichert. Nun habe sich die Staatsanwaltschaft auch Zugriff auf die seitdem entstandene Kommunikation verschafft.

In der Bremer Außenstelle sollen rund 1200 Menschen Asyl ohne rechtliche Grundlage erhalten haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb gegen sechs Beschuldigte.

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