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Konjunktur Arbeitskosten sind in Deutschland weiter gestiegen

Sowohl die Bruttoverdienste als auch die Lohnnebenkosten haben sich im ersten Quartal erhöht. Dadurch ist Arbeit in Deutschland teurer geworden.

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Im europäischen Vergleich, der nur die Industrie und wirtschaftlichen Dienstleistungen umfasst, kostete eine Stunde Arbeit in Deutschland 35,00 Euro. Quelle: dpa

Wiesbaden Höhere Gehälter und Lohnnebenkosten haben Arbeit in Deutschland zum Jahresanfang teurer gemacht. Im ersten Quartal kostete eine Stunde Arbeit 2,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Dabei stiegen die Bruttoverdienste um 2,5 Prozent. Viele Beschäftigte profitieren von steigenden Löhnen. Die Lohnnebenkosten wie Sozialabgaben und Lohnfortzahlungen legten um 2,4 Prozent zu. Im Vergleich zum Vorquartal erhöhten sich die Arbeitskosten insgesamt um 1,1 Prozent.

Im europäischen Vergleich, der nur die Industrie und wirtschaftlichen Dienstleistungen umfasst, kostete eine Stunde Arbeit in Deutschland 35,00 Euro. Das waren 32 Prozent mehr als der EU-Durchschnitt von 26,60 Euro, wie die Wiesbadener Behörde jüngst mitgeteilte hatte.

Mehr: Europas größte Volkswirtschaft verliert an Attraktivität. Hohe Steuern und teure Arbeitskräfte schrecken die ausländischen Investoren ab.

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