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Konjunkturbarometer DIW-Forscher rechnen mit kräftigem Wachstum im Frühjahr

Das DIW-Barometer signalisiert einen baldigen Aufschwung. Die Dienstleistungsbranche und Automobilindustrie kämpfen jedoch voraussichtlich noch länger mit der Pandemie.

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Knappheiten bei wichtigen Vorleistungsgütern dämpfen die Entwicklung. Quelle: dpa

Die deutsche Wirtschaft kehrt laut dem Berliner DIW im Frühjahr in die Wachstumsspur zurück. Dies signalisiert das am Donnerstag veröffentlichte Konjunkturbarometer der Berliner Forscher, das im Mai weiter zulegte - auf nun 110 Punkte. Im April lag der Wert für das laufende zweite Quartal noch bei 107 Zählern.

Nachdem die Lockdown-Maßnahmen die Wirtschaftsleistung zum Jahresauftakt noch spürbar gebremst hatten, zeichnet sich laut dem DIW mit dem anhaltenden Rückgang der Fallzahlen eine wieder raschere Gangart ab: Nach im Vorquartalsvergleich minus 1,8 Prozent im ersten Vierteljahr wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal demnach wohl um gut zwei Prozent zulegen.

„Erst eine ausreichende Impfquote dürfte das Hin und Her der Inzidenzzahlen und damit das Hin und Her von Lockerungen und Einschränkungen durchbrechen“, sagte DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen.

Das Institut verweist zudem darauf, dass sich die Dienstleistungsbranche erst nach und nach aus dem Griff der Pandemie befreie, während sich der Boom in der Industrie trotz Coronakrise fortsetze. Allerdings dämpften Knappheiten bei wichtigen Vorleistungsgütern mehr und mehr die Entwicklung - etwa bei den Automobilherstellern aufgrund des Chipmangels.

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