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Konjunkturpaket Berlin will Ausbau privater E-Ladesäulen offenbar mit 500 Millionen Euro vorantreiben

Für den Aufbau von Ladepunkten will der Bund laut einem Bericht eine halbe Milliarde Euro einsetzen. Demnach soll es zusätzlich 1,5 Milliarden Euro für Batteriezell-Fabriken geben.

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Die Ladepunkte sollen deutlich ausgebaut werden. Quelle: dpa

Der Bund will offenbar den bundesweiten Ausbau von privaten Ladesäulen für Elektro-Autos mit einer halben Milliarde Euro vorantreiben. Das berichtet zumindest die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach hat das Wirtschaftsministerium diesen Vorschlag zur Förderung privater Haushalte, von Gewerbe oder Handwerkern an die übrigen Ressorts geschickt.

Dabei gehe es um die Verteilung von 2,5 Milliarden Euro, die im Rahmen der E-Mobilitäts-Förderung im Konjunkturpaket vorgesehen sind. Im Verkehrsministerium stieß dies laut Reuters bereits auf Zustimmung, Widerstand aus anderen Ressorts werde ebenfalls nicht erwartet, hieß es.

Ferner will Wirtschaftsminister Peter Altmaier der Nachrichtenagentur zufolge weitere 1,5 Milliarden Euro zum Aufbau einer Batteriezellen-Produktion in Europa einsetzen, was mehr als eine Verdopplung der bisherigen Fördersumme wäre. Die übrigen 500 Millionen sollen in Forschung und Entwicklung fließen.

Schleppender Ausbau

Der Aufbau von Ladesäulen für E-Autos kommt bislang langsamer voran als geplant. Bis 2030 soll es eine Million Ladepunkte geben, bislang sind es erst gut 25.000. Als ein Grund gilt, dass es zwar für öffentliche Ladesäulen etwa an Straßen bereits milliardenschwere Fördermittel von Bund und Ländern gibt, für private Ladesäulen aber bislang nur 50 Millionen Euro vorgesehen waren. Hier geht es um Haushalte aber auch um Handwerksbetriebe und Firmenparkplätze.

Ziel der Bundesregierung ist es, für den Klimaschutz bis 2030 rund zehn Millionen E-Autos auf die Straße zu bringen. Dafür will der Staat seine Kaufprämie für E-Autos verdoppeln.

Als Hemmnis gelten aber die fehlende Ladeplätze gerade in privaten Garagen oder an den Arbeitsplätzen von Pendlern. An einem Förderkonzept wird derzeit gearbeitet. Öffentliche Säulen erhalten derzeit einen Investitionszuschuss von 40 bis 50 Prozent.

Flankiert werde soll der Ausbau durch eine Förderung von Batteriezell-Fabriken, die das Herzstück eine E-Autos bedeuten. Derzeit werden diese im Wesentlichen aus Asien importiert.

Altmaier hatte eine Milliarde Euro an Fördermitteln bereitgestellt, um die Produktion in Deutschland und Europa zu etablieren. Eine erstes europäisches Firmenkonsortium hat sich dafür bereits im vergangenen Jahr gebildet, staatliche Hilfen wurden von der EU-Kommission genehmigt.

Mehr: Steuersenkung, Autoprämien und Kinderbonus: Das steckt im „Kraftpaket“ für die Konjunktur.

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