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Ladenschluss Rettet die freien Öffnungszeiten!

Rot-grüne Regierungspolitiker in Nordrhein-Westfalen wollen den Ladenschluss zurückdrehen - andere Bundesländer könnten es nachmachen. Doch erst fragen die NRW-Grünen die Bürger im Internet. „Rettet die freien Öffnungszeiten“ fordert die WirtschaftsWoche. Jeder kann teilnehmen, bundesweit und bis zum 4. März.

Die Geschichte des Ladenschlussgesetzes
C&A-Gebäude auf der Berliner Königsstraße 1911 Quelle: C&A
Das Berliner "Kaufhaus des Westens" in der Weimarer Republik Quelle: AP
Düsseldorfer Einkaufsstraße Quelle: C&A
Die Düsseldorfer Filiale von Peek & Cloppenburg Ende der 1940er Jahre. Quelle: Peek&Cloppenburg
Schaufenster von Peek & Cloppenburg in den 1950ern Quelle: Peek&Cloppenburg
Öffnungszeiten Quelle: dpa
Einkaufsstra0e 1956

Samstag nach 18 Uhr nochmal in Stadt und nach einer neuen Winterjacke schauen? Mittwoch nach den Tagesthemen noch schnell den unerwartet leeren Kühlschrank füllen? Heute geht das in Nordrhein-Westfalen und auch in vielen anderen Bundesländern (siehe Grafik). Von Montagmorgen bis Samstag um Mitternacht können Einzelhändler in einem großen Teil der Republik ihre Geschäfte öffnen, wann sie wollen.

Grafik: Wie das Shoppen in Deutschland reguliert ist

Doch maßgebliche Politiker der rot-grünen Regierungsparteien in Nordrhein-Westfalen wollen die Ladenschluss-Uhr zurückdrehen. Wenn sie sich durchsetzen, könnte samstags künftig schon um 18 Uhr Schluss sein, von montags bis freitags wäre wieder Stress-Shopping bis 20 oder spätestens 22 Uhr angesagt - verkaufsoffene Sonntage gäbe es sowieso seltener. Kirchen und Gewerkschaften machen mächtig Druck, um die Liberalisierung von 2006 wieder zu kippen.

Doch die Bürger können auf das Ergebnis Einfluss nehmen und den Rückschritt verhindern. Denn die Grünen in NRW haben Sorge, ihre großstädtische Klientel zu verprellen. Deshalb läuft seit kurzem eine Online-Umfrage, die der Partei anschließend als Richtschnur bei der Entscheidung dienen soll.  

Logisch, dass nun Gewerkschafts-Funktionäre und -Mitglieder klicken was das Zeug hält. Seit Tagen schon beantworten sie eifrig das Dutzend Fragen nach Einkaufsverhalten und Ladenschluss-Wünschen, um per Mausklick ihrem politischen Ziel näher zu kommen.

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