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+++Landtagswahlen 2016 - der Wahlabend+++ Die Wähler zieht es wieder mehr an die Urnen

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Kopf-an-Kopf-Rennen in Rheinland-Pfalz

+++18:05 Uhr+++

Die CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff hat laut ZDF-Prognose die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die rechtspopulistische AfD erzielte am Sonntag demnach mit 21,5 Prozent ihr bislang bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl.

+++18:00 Uhr+++

Die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben am Sonntag die Landtagswahl in Baden-Württemberg gewonnen und laut ARD-Prognose die CDU als stärkste politische Kraft abgelöst. In Sachsen-Anhalt wird die AfD zweitstärkste Kraft, die CDU bekommt 30 Prozent. Allerdings war zunächst zweifelhaft, ob es für eine Fortsetzung der bundesweit ersten grün-roten Koalition reicht. Die SPD unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz klar stärkste Kraft geworden.

+++17:30 Uhr+++

Die letzte halbe Stunde ist angebrochen: Es bleibt spannend, wer gleich jubeln darf und wer von der Wahlparty gleich schnell wieder verschwindet. Es könnte sein, dass die Mehrheitsverhältnisse in keinem der drei Bundesländer eindeutig werden - und wir Koalitionen kennen lernen, die es nicht so oft gibt.

+++17:00 Uhr +++

Das große Thema der Wahlen in den drei Bundesländern ist die Flüchtlingskrise. Sie macht offensichtlich insbesondere die AfD stark. Es wird damit gerechnet, dass die Partei in alle drei Landtage einziehen wird, in Sachsen-Anhalt werden sogar mit über 20 Prozent gerechnet. Die Folge: Parteien wie Grüne und FDP müssen in einigen Bundesländern um ihren Wiedereinzug in den Landtag bangen.

+++16:30 Uhr+++

In Magdeburg kann Ministerpräsident Reiner Haseloff dem Wahltag relativ entspannt entgegensehen - vieles deutet auf eine Fortsetzung seiner schwarz-roten Koalition hin, auch wenn der Partner SPD schwächelt. Rund 1,9 Millionen Menschen sind wahlberechtigt. Jeder von ihnen kann zwei Stimmen abgeben. Landesweit treten in den 43 Wahlkreisen 15 Parteien mit 423 Kandidaten an. Der Landtag umfasst mindestens 87 Abgeordnete. Mit einer achtjährigen Unterbrechung zwischen 1994 und 2002 hat in Sachsen-Anhalt immer die CDU den Ministerpräsidenten gestellt. Das letzte ZDF-„Politbarometer“ vor der Wahl sah so aus: CDU 32 Prozent, Linke 21, AfD 18, SPD 14, Grüne 5 und FDP 4,5 Prozent.

+++16:00 Uhr+++

In Rheinland-Pfalz lieferten sich SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer und CDU-Herausforderin Julia Klöckner in der Schlussphase des Wahlkampfs ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. In Sachsen-Anhalt kann sich Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) Hoffnungen auf eine Fortsetzung seiner schwarz-roten Koalition machen.

+++15:30 Uhr+++

In Stuttgart kämpft Deutschlands einziger Ministerpräsident der Grünen, Winfried Kretschmann, um eine zweite Amtszeit. Nach den Umfragen muss die CDU unter ihrem Spitzenkandidaten Guido Wolf befürchten, erstmals seit Bestehen des Bundeslandes Baden-Württemberg nicht als stärkste Partei aus einer Landtagswahl hervorzugehen.


+++ 15.00 Uhr +++

Noch kräftiger ging die Wahlbeteiligung in Rheinland-Pfalz nach oben. Dort registrierte die Wahlleitung eine Abstimmungsquote von 56 Prozent bis 14.00 Uhr. Das sind fast 13 Prozentpunkte mehr als bei der Landtagswahl 2011. Nach oben gingen die Zahlen auch in Sachsen-Anhalt. Dort hatten bis 14.00 Uhr 35,4 Prozent der Berechtigten gewählt, rund sieben Prozentpunkte mehr als 2011.

+++ 14.30 Uhr +++

Die Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen in drei Bundesländern fällt wahrscheinlich deutlich höher aus als vor fünf Jahren. Im bevölkerungsstarken Baden-Württemberg gaben nach Angaben der Landeswahlleitung am Sonntag bis 14.00 Uhr rund 35,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen ab. Das ist ein Zuwachs von fast fünf Prozentpunkten gegenüber den Zahlen von 2011.

+++ 14.00 Uhr +++

Trotz schlechter Umfragewerte für seine Partei hat sich SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid bei der Stimmenabgabe in Reutlingen zuversichtlich gezeigt. Je mehr Menschen zur Landtagswahl gingen, desto besser sei dies für die zusammen mit den Grünen regierenden Sozialdemokraten, sagte er am Morgen. Begleitet wurde Schmid bei der Stimmenabgabe in seinem Wohnort von Ehefrau Tülay und der gemeinsamen Tochter. Der Kreis Reutlingen ist Schmids Wahlkreis. Die SPD kommt im letzten ZDF-„Politbarometer“ vor der Wahl auf 14 Prozent der Stimmen – 2011 hatte sie noch 23,1 Prozent erreicht.

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