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Landtagswahlen Sachsen-Anhalt Linken-Fraktionschef Wulf Gallert tritt zurück

Nach den Landtagswahlen in drei Bundesländern zieht der erste Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt Konsequenzen: Linken-Fraktionschef Wulf Gallert gibt nach seinem schlechten Wahlergebnis sein Amt ab.

Wulf Gallert, Spitzenkandidat der Linken in Sachsen-Anhalt, bei einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Landtagswahlen. Quelle: dpa

Linken-Spitzenkandidat Wulf Gallert gibt das Amt des Fraktionschefs in Sachsen-Anhalt auf. Er kandidiere nicht erneut, sagte er am Montag in Magdeburg am Rande einer Versammlung des Landesvorstandes seiner Partei.

Die Linke - bisher zweitstärkste Kraft im Landtag in Magdeburg - bleibt voraussichtlich in der Opposition. Die Partei hatte am Sonntag bei den Landtagswahlen 16,3 Prozent der Stimmen bekommen – 7,4 Prozent weniger im Vergleich mit der Wahl 2011.

Auf die Frage, ob seine Partei auch für Koalitionsgespräche zur Verfügung stehe, hatte Gallert vor seiner Entscheidung gesagt: „Dadurch, dass es jetzt eine mögliche Mehrheit gibt von CDU, SPD und Grünen, stellt sich die Frage für uns nicht.“

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Gallert hatte zudem angekündigt: „Jetzt kommt es darauf an, neben einer linken Opposition zur CDU-geführten Landesregierung auch klar zu machen, dass es eine vernünftige Auseinandersetzung geben muss mit den Positionen der AfD.“

Das sei im Parlament leichter möglich als auf der Straße, „denn die AfD hat ja auch deshalb Erfolg gehabt, weil ihre Parolen nicht hinterfragt worden sind“.

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