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Lernkonto Streit um Bildungskonto für Kinder

Exklusiv

Das Prestigeprojekt „Zukunftskonto Bildung“ entzweit die schwarz-gelbe Koalition.

Kind mit Lehrbuch Quelle: dpa

Im Koalitionsvertrag hatten sich CDU/CSU und FDP darauf geeinigt, Sparguthaben für die Aus- und Weiterbildung ähnlich wie das Bausparen zu fördern. Doch Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) will den Plan beerdigen. Dagegen stemmt sich der liberale Regierungspartner. „Der Zug ist noch nicht abgefahren“, sagt Patrick Meinhardt, der bildungspolitische Sprecher der FDP im Bundestag.

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Beim Bildungssparen, so die ursprüngliche Idee, zahlt der Staat je Kind ein Startgeld von 150 Euro und unterstützt eingezahlte Sparbeträge von Eltern und Großeltern mit Prämien. Die FDP bereitet nun einen Fachkongress vor und will nach Schavans Absage ein eigenes Konzept vorlegen. „Unser Ziel ist, dass der Einstieg noch in dieser Legislaturperiode gelingt“, sagt Meinhardt.

Auf eine Startprämie von 150 Euro könnte die FDP verzichten. „Entscheidend ist, dass wir eine staatliche Förderung hinbekommen, um mehr privates Bildungskapital zu aktivieren.“

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