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Live-Blog zum Koalitionsvertrag CDU hadert mit Ressortverteilung

Kaum ist der Koalitionsvertrag ausgehandelt, gibt es Lob und Kritik von allen Seiten. Besonders in der CDU rumort es. Die Entwicklungen im Überblick.

Das Finanzministerium soll in der neuen Großen Koalition an die SPD gehen. In den vergangenen Jahren lag das Ressort bei der CDU. Quelle: dpa

BerlinMehr als eine Woche haben CDU, CSU und SPD gebraucht, um sich auf einen Koalitionsvertrag zu einigen. Am gestrigen Mittwoch wurde das Ergebnis bekanntgegeben. Jetzt folgenden die Analysen und Reaktionen. Die wichtigsten Ereignisse und Äußerungen des Tages im Überblick.

+++ CDU-Abgeordneter kritisiert Verzicht auf Finanzministerium +++

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Mittelstandspolitiker Christian von Stetten hält die vereinbarte Ressortverteilung in einer möglichen großen Koalition für „einen politischen Fehler“. Besonders schmerzhaft sei für die Christdemokraten der Verzicht auf das Finanzministerium. Nun drohe, dass über einen Finanzminister aus der SPD eine SPD-Finanzpolitik auch in Europa stärker zum Ausdruck gebracht werde.

+++ Schäfer-Gümbel ist für Andrea Nahles als SPD-Chefin +++

SPD-Vizechef Thorsten Schäfer-Gümbel begrüßt den geplanten Wechsel an der Parteispitze. „Andrea Nahles kennt die Partei seit vielen, vielen Jahren“, sagt er im BR. „Sie hat in den letzten Wochen und Monaten eine starke Stellung gehabt beim Neuanfang der SPD.“ Nach sehr guten Ergebnissen in den Koalitionsverhandlungen mit der Union sei nun der richtige Zeitpunkt für die SPD, sich neu aufzustellen.

+++ FDP-Lindner fordert Neuwahlen bei SPD-Nein zur GroKo +++

FDP-Chef Christian Lindner fordert Neuwahlen, sollten die SPD-Mitglieder gegen eine große Koalition stimmen. „Scheitert die Mitgliederbefragung der Sozialdemokraten, wird es Neuwahlen geben müssen“, sagt Lindner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Die Bürger wissen jetzt genug, um die Lage neu bewerten zu können.“

+++ CDU-Ministerpräsident Günther will „neue Köpfe“ +++

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) fordert eine Erneuerung seiner Partei. Es werde ein langer Weg, das während des monatelangen Ringens um eine Regierungsbildung verloren gegangene Vertrauen bei den Bürgern zurückzugewinnen, sagt er der Zeitung "Die Welt". "Auch deshalb brauchen wir neue Köpfe."

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