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Magnetzug Transrapid darf weiter in Deutschland testen

Die Transrapid-Versuchsstrecke im Emsland bleibt bestehen. Der Bund löst sich allerdings aus seiner bisherigen Finanzierungsverpflichtung.

Eigentlich drohte der Versuchsanlage im Emsland das Aus, weil die Finanzierung zum Jahresende auslaufen sollte. Sie ist derzeit die einzige Strecke in der Bundesrepublik, auf der die Magnetschwebebahn fahren kann.

Doch jetzt kommt die Rettung. Zwar löst sich der Bund tatsächlich aus seiner Finanzierungsverpflichtung.

Dafür zahlt er allerdings in den kommenden drei Jahren noch einmal insgesamt 40 Millionen Euro, die sonst für den Abriss der Anlage angefallen wären. Das Geld geht an den niedersächsischen Landkreis Emsland, wo die Versuchsanlage steht. Landkreis und die Betreibergesellschaft IABG sorgen im Gegenzug künftig für den Betrieb – und für den eines Tages fälligen Abriss.

Für Verkehrsminister Peter Ramsauer ist das eine elegante Lösung.

Denn damit rettet er auch sein Vorhaben, den Magnetzug doch noch einmal im Ausland zu verkaufen zu können.

„Die Vermarktungsoffensive“, heißt es in einem Papier seines Hauses für den Haushaltsausschuss, „beginnt inzwischen Wirkung zu zeigen.“ Zudem gibt es dem Bericht zufolge Zusagen, die Anlage in ein Versuchszentrum für Elektromobilität umzuwidmen.

Ein Konsortium um die Unternehmen Vahle, Conductix-Wampfler, Max Bögl und EcoCraft Automotive stehe bereit. FDP-Haushälterin Claudia Winterstein sieht im Ausstieg des Bundes „eine gute Lösung“.

Der Bund spare so rund sechs Millionen Euro Steuergelder – pro Jahr.

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