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Markus Blume CSU-Generalsekretär warnt vor „Unterdrückung“ der Islam-Debatte

Nach den Seehofer-Äußerungen zum Islam werden Rufe nach einem Ende der Debatte laut. Der CSU-Generalsekretär hat aber noch Redebedarf.

BerlinCSU-Generalsekretär Markus Blume hat Forderungen nach einem Ende der Debatte über die Islam-Äußerungen von Bundesinnenminister Horst Seehofer zurückgewiesen. „Diese Debatte darf jetzt nicht unterdrückt werden, sondern wir müssen sie endlich einmal zu Ende führen“, sagte Blume der „Bild am Sonntag“ einem Vorabbericht zufolge. Seehofer – ebenfalls CSU – habe Recht mit seiner Aussage gehabt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre. „Die Union hat nie einen Zweifel aufkommen lassen, dass Deutschland ein christlich geprägtes Land ist und bleiben soll.“ Auch der CSU-Landesgruppenchef, Alexander Dobrindt, kritisierte die Aufrufe. „Die von einigen Seiten erhobene Forderung nach einem Maulkorb in der Islam-Debatte wendet sich gegen das, was die überwältigende Mehrheit in unserem Land denkt.“

Seehofer hatte in einem „Bild“-Interview erklärt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreiche Kritiker aus der SPD widersprachen ihm.

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