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Massive Probleme Sylter fordern Ausbau der Bahnstrecke zwischen Festland und Insel

Mit Satire machen die Bewohner Sylts beim Bundesverkehrsministerium auf die mangelhafte Verbindung zwischen Insel und Festland aufmerksam.

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Vor und nach dem Hindenburgdamm ist die Bahnstrecke zweigleisig – doch auf der Landverbindung zwischen Sylt und dem Festland rollen die Züge nur auf einem Gleis. Quelle: dpa

Westerland Die Bahn-Reise nach Sylt kann beschwerlich sein. Die Marketinggesellschaft der Nordsee-Insel hat mit einem satirischen Video darauf reagiert. Es zeigt, wie eine fiktive „Catapult Air“ Reisende per Katapult in hohem Bogen auf die Insel befördert. Die „Passagiere“ landen im Wasser oder an Land auf einem großen roten Luftkissen. „Wir sind schnell, wir sind zuverlässig und wir sind pünktlich“, sagt ein Mann von „Catapult Air“. Mit dem Video wird ein zweites Gleis für die Bahnstrecke gefordert.

Urlauber und Pendler leiden seit langem unter Zugausfällen und ständigen Verspätungen im Bahnverkehr nach Sylt. Es gibt technische Probleme an Zügen und Gleisen – und die Strecke von Niebüll am Festland bis Westerland auf Sylt ist nur eingleisig.

„Wir müssen dem Bundesverkehrsministerium verdeutlichen, dass der eingleisige Engpass nicht nur den hier lebenden und arbeitenden Menschen schadet, sondern auch den jährlich knapp eine Million anreisenden Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet“ sagte der Geschäftsführer von Sylt Marketing, Moritz Luft, am Dienstag zu dem Kurzfilm. „Allein im Mai und Juni sind über 150 Züge ausgefallen. Die Pünktlichkeit der Personenzüge bei Ankunft auf Sylt lag bei unter 40 Prozent“, heißt es im Video.

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