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Materialengpässe Institute senken Wachstumsprognose 2021 für Deutschland

Die Materialengpässe machen der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Laut Nachrichtenagentur Reuters korrigieren führende Wirtschaftsinstitute ihre Wachstumsprognosen nach unten.

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Im vergangenen Jahr war das Bruttoinlandsprodukt wegen der Coronakrise um 4,6 Prozent eingebrochen. Quelle: AP

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wird den führenden Instituten zufolge in diesem Jahr angesichts von Materialengpässen eine Nummer kleiner ausfallen als bislang angenommen. Sie rechnen für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 2,4 Prozent, sagten mit den Zahlen vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Im Frühjahr waren sie noch von 3,7 Prozent ausgegangen. Für 2022 hoben sie zugleich ihre Vorhersage von 3,9 auf 4,8 Prozent an, während sie für 2023 ein Plus von knapp zwei Prozent erwarten. Im vergangenen Jahr war das Bruttoinlandsprodukt wegen der Coronakrise um 4,6 Prozent eingebrochen. Aktuell behindern Engpässe bei Vorprodukten wie Halbleitern die Industrie.

Die Gemeinschaftsdiagnose soll an diesem Donnerstag offiziell vorgestellt werden. Sie dient der Bundesregierung als Basis für ihre eigenen Projektionen, die wiederum die Grundlage für die Steuerschätzung bilden. Erarbeitet wird das Gutachten federführend vom RWI in Essen, vom DIW in Berlin, vom Ifo-Institut in München, vom IfW in Kiel und vom IWH in Halle.

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