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Medienbericht Bundesregierung verbietet Sigmar Gabriel Aufsichtsratsposten

Der ehemalige Außenminister wollte ein Aufsichtsratsmandat bei der Kulczyk Holding annehmen. Doch dann schaltete sich die Bundesregierung ein.

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Der ehemalige SPD-Chef solle laut der Bundesregierung eine Karenzzeit von zwölf Monaten einhalten. Quelle: dpa

Berlin Die Bundesregierung hat einem „Spiegel“-Bericht zufolge jüngst Karrierepläne von Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) vereitelt. Das Magazin berichtete unter Berufung auf eine Regierungsantwort nach einer parlamentarischen Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Lorenz Gösta Beutin, Gabriel dürfe ein Aufsichtsratsmandat bei der Kulczyk Holding vorerst nicht antreten. Wegen drohender Beeinträchtigung öffentlicher Interessen müsse Gabriel eine Karenzzeit von zwölf Monaten einhalten, heißt es dem Bericht zufolge in einem entsprechenden Schreiben weiter.

Dieser Beschluss sei bereits Ende 2018 gefallen. Die Firma des 2015 verstorbenen polnischen Multimilliardärs Jan Kulczyk habe ihren Sitz im Steuerparadies Luxemburg, schreibt der „Spiegel“. Gabriel selbst sagte laut dem Magazin, er habe der Kulczyk Holding bereits abgesagt, während die Bundesregierung die mögliche Nebentätigkeit noch geprüft habe.

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