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Medienbericht Offenbar 71 Bundespolizisten bei Abschiebungen im vergangenen Jahr verletzt

Die Zahl der bei Abschiebungen angegriffenen Bundespolizisten lag einem Zeitungsbericht zufolge 2018 bei 284 Fällen. Gewalt durch Abzuschiebende sei offenbar an der Tagesordnung.

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Insgesamt stieg die Zahl der Angriffe auf Bundespolizisten bei Abschiebungen von 274 Fällen im Jahr 2017 auf 284 Fälle im Jahr 2018. Quelle: dpa

Berlin Im vergangenen Jahr sind laut einem Medienbericht 71 Bundespolizisten bei Abschiebungen verletzt worden. Das habe die Bundespolizei mitgeteilt, meldet die „Welt am Sonntag“. Insgesamt seien 284 Polizisten angegriffen worden. 2017 habe die Zahl bei 274 gelegen. Dabei geht es nur um Widerstand bei den Abschiebeflügen selbst. Für den Transport an die Flughäfen sind die Landespolizeien zuständig.

Der Vorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft, Ernst G. Walter, erklärte der „Welt am Sonntag“, Tritte, Schläge und Kopfstöße durch Abzuschiebende seien an der Tagesordnung. Zu schweren Verletzungen komme es aber meist nicht, weil die speziell dazu ausgebildeten Beamten damit umzugehen wüssten.

Armin Schuster, Obmann für die CDU/CSU-Fraktion im Innenausschuss, sagte der „Welt am Sonntag“: „Mir berichten permanent Bundes- und Landespolizisten, das Widerstandsverhalten wirke einstudiert. Wenn das einstudierte Beißen, Treten und Vollkoten damit belohnt wird, dass eine Abschiebung abgebrochen wird, dann nimmt die Gewalt und damit die Verletzungsgefahr zu.“

Mehr: Das neue Migrationspaket beinhaltet neue Regelungen zu Abschiebungen und Fachkräftezuwanderung. Besonders sollen die Befugnisse der Polizei ausgeweitet werden.

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