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Medienberichte Bundeswehr kämpft mit Ersatzteilmangel

Die technische Situation bei der Luftwaffe ist offenbar noch schlechter als angenommen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch Probleme mit der Bundeswehr-Ausrüstung eingeräumt.

Diese Manager haben gedient
Josef Ackermann Quelle: dapd
Stephan Winkelmann Quelle: REUTERS
Hartmut Mehdorn Quelle: dpa
Thomas Enders Quelle: REUTERS
Alan Lafley Quelle: REUTERS
Björn Gornik Quelle: Nils Hendrik Müller für WirtschaftsWoche
Stefan Schwille Quelle: Klaus Weddig für WirtschaftsWoche

Das berichtete die "Bild-Zeitung" am Mittwoch unter Berufung auf eine Übersicht der Bundeswehr. Aus der Auflistung über die "Materielle Einsatzbereitschaft der Streitkräfte" gehe hervor, dass 42 der 109 Kampfjets vom Typ Eurofighter und 38 der 89 Tornados momentan für einen Einsatz verfügbar seien. Als "nicht versorgungsreif" würden auch der Kampfhubschrauber Tiger und der Transporthubschrauber NH90 klassifiziert. Probleme bereite der Bundeswehr offenbar der Transportpanzer Boxer. 110 der 180 vorhandenen Modelle seien in der Instandsetzung.

Was Manager von Offizieren lernen können

Der Grünen-Haushaltsexperte Tobias Lindner sagte "Bild": "Die Lage der Verfügbarkeit des Bundeswehrmaterials stellt sich noch desolater dar als angenommen." Eine verschleppte Ersatzteilbeschaffung in der Amtszeit des damaligen Verteidigungsministers Thomas de Maizière (CDU) habe nun massive Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Aus dem Verteidigungsministerium war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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"Ich will nicht verhehlen, dass wir zum Teil Material haben, dass schon einige Zeit auf dem Buckel hat." Man sei in intensiven Gesprächen mit der Industrie, dass neues Material geliefert werde. Trotzdem beweise die Bundeswehr täglich in 17 Auslandseinsätzen, dass sie leistungsfähig sei. Konkret nannte die Ministerin das Transportflugzeug Airbus A400M, auf das die Bundeswehr seit Jahren wartet. Wie aus Kreisen des Verteidigungsausschusses im Bundestag verlautete, verzögert sich die Auslieferung um einen weiteren Monat auf Dezember. Gründe seien in dem Gremium am Mittwoch nicht genannt worden. Hintergrund seien möglicherweise Verhandlungen mit Airbus.

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