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Mehr US-Import Bund prüft finanzielle Förderung zum Bau von Flüssiggas-Terminal

Europa will mehr Flüssiggas aus den USA importieren. Der Bund prüft nun die Möglichkeit der Förderung eines Flüssiggas-Terminals in Deutschland.

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Für ein mögliches Flüssiggas-Terminal gibt es in Deutschland mehrere potentielle Standorte. Quelle: dpa

Berlin Die Bundesregierung prüft Möglichkeiten zur finanziellen Förderung des Baus eines Flüssiggas-Terminals in Deutschland. „Wir sind der Auffassung, eine diversifizierte Erdgasversorgung leistet einen Beitrag dazu, für die nähere Zukunft eine sichere Energieversorgung der ganzen Europäischen Union zu gewährleisten – und zwar zu wettbewerbsfähigen Preisen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

Private Investoren prüften derzeit verschiedene Orte für den Bau eines Terminals. Genannt würden etwa Stade, Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Rostock. „Die Bundesregierung wiederum prüft, welche Finanzierungsoptionen im Rahmen bestehender Bundesprogramme gegeben sein können.“

Europa hatte der US-Regierung im Handelsstreit höhere Flüssiggas-Importe aus den USA zugesagt. Die Bundesregierung will bis Jahresende entscheiden, wo ein Terminal gebaut werden soll. Das Geld dafür muss nach früheren Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zum Großteil aus der Wirtschaft kommen. „Aber wir haben auch einige Optionen, das zu unterstützen“, hatte Altmaier gesagt.

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