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Mehrere Postenwechsel Kritik an Personalpolitik von Bundesjustizministerin Lambrecht

Nur fünf Tage nach der Amtseinführung übt die FDP Kritik an der „kostspieligen Personalpolitik“ der SPD-Ministerin. Deren Sprecher weist die Vorwürfe zurück.

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Die FDP kritisiert die Personalpolitik der Bundesjustizministerin (SPD). Quelle: dpa

Berlin Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Ruppert, hat die Personalpolitik der neuen Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) kritisiert. Die Berliner Finanzstaatssekretärin Margaretha Sudhof (SPD) wechselt ins Bundesjustizministerium und tritt dort die Nachfolge von Staatssekretärin Christiane Wirtz an, wie ein Sprecher des Bundesjustizministeriums mitteilte. Wirtz beende ihre Tätigkeit im gegenseitigen Einvernehmen mit Lambrecht. Laut „Süddeutscher Zeitung“ trennt sich die neue Ministerin auch von der Chefin des Leitungsstabs, der Chefin des Kabinettsreferats sowie vom Chef der Kommunikationsabteilung.

„Dass man derart radikal weite Teile der Führungsebene“ austausche, obwohl man derselben Partei angehöre, sei „äußerst bemerkenswert“, sagte der FDP-Politiker Ruppert der „SZ“ (Dienstag). Er sprach von einer „kostspieligen Personalpolitik“, die „eventuell nur noch wenige Monate trägt“ – damit bezog er sich auf ein mögliches vorzeitiges Ende der Großen Koalition. Außerdem erschwere der Umbau die „inhaltliche Arbeit im Ministerium erheblich“. Der Ministeriumssprecher erklärte, es sei „eine Selbstverständlichkeit, dass eine Ministerin ihre engsten Mitarbeiter selbst aussucht“.

Lambrecht hatte vergangene Woche die Nachfolge der ins Europaparlament wechselnden SPD-Politikerin Katarina Barley als Bundesjustizministerin angetreten. Sudhof war 2012 zur Staatssekretärin der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen ernannt worden.

Mehr: Christine Lambrecht ist neue Bundesjustizministerin. Auf die Nachfolgerin von Katarina Barley warten viele undankbare Aufgaben.

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