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Merkel-Putin-Treffen Deutsche Firmen fordern von Merkel Ende der Russland-Sanktionen

Von dem Treffen von Kanzlerin Merkel mit dem russischen Präsidenten erhofft sich die deutsche Wirtschaft einen „Einstieg in den Ausstieg“ aus den Russland-Sanktionen.

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In einer Umfrage unter ihren 800 Mitgliedern hätten sich 94 Prozent für den Ausstieg ausgesprochen. Quelle: picture alliance/dpa

Moskau Die deutsche Wirtschaft erhofft sich von dem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Wladimir Putin einen „Einstieg in den Ausstieg“ aus Sanktionen gegen Russland. Sonst verschärft sich die Lage durch neue Strafmaßnahmen der USA gegen russische Firmen und deren ausländische Geschäftspartner, wie die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau am Freitag mitteilte. Merkel und Putin wollen sich am Samstag auf Schloss Meseberg bei Berlin treffen.

Durch die neuen US-Sanktionen drohe „massiver Schaden“, sagte AHK-Vorstand Matthias Schepp. Einer Umfrage der Kammer unter den in Russland tätigen deutschen Unternehmen zufolge forderten 37 Prozent der Mitgliedsfirmen ein sofortiges Ende der westlichen Wirtschaftsbeschränkungen gegen Russland. 57 Prozent seien für einen schrittweisen Abbau.

Die EU und die USA haben 2014 Sanktionen verhängt, als Russland sich die ukrainische Halbinsel Krim einverleibte und Separatisten in der Ostukraine unterstützte. In der kommenden Woche sollen weitere US-Strafen in Kraft treten, die unter anderem Dollar-Geschäfte mit Russland treffen könnten. Anlass ist der Giftanschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien, für den London und Washington Moskau verantwortlich machen.

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