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Migration Weniger Asylanträge im ersten Halbjahr 2018

Die meisten Asylanträge wurden von Migranten aus Syrien gestellt, gefolgt von Irak und Afghanistan. Im Vergleich zu 2017 sank die Quote um 69 Prozent.

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Rund 36 Prozent der Anträge, die zwischen Januar und Juni gestellt worden sind, wurden abgelehnt. Quelle: dpa

Berlin Im ersten Halbjahr 2018 haben 93.316 Menschen in Deutschland einen Erst- oder Folgeantrag auf Asyl gestellt. Dies waren etwa 16 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Anträge stellten Migranten aus Syrien (22.520), gefolgt von Irak (9015) und Afghanistan (6222), wie das Bundesinnenministerium am Dienstag mitteilte.

In den Monaten Januar bis Juni 2018 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) laut Ministerium über die Anträge von 125.190 Menschen entschieden. Das waren rund 69 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2017.

Dabei wurden 15,5 Prozent als Flüchtlinge anerkannt: 1,3 Prozent als Asylberechtigte nach dem Grundgesetz, 14,2 Prozent erhielten Flüchtlingsschutz, 11,3 Prozent subsidiären Schutz. 4,9 Prozent sind vor Abschiebung geschützt, etwa aus medizinischen Gründen.

Abgelehnt wurden nach Angaben des Ministeriums etwa 36 Prozent der Anträge.

Als Asylberechtigte anerkannt werden Menschen, die politisch oder wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe verfolgt werden. Subsidiären, also eingeschränkten Schutz, bekommen Menschen, denen im Herkunftsland ernsthafter Schaden droht, etwa durch Krieg.

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