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Mindestlohn SPD-Generalsekretärin Fahimi revidiert Unternehmer-Kritik

Exklusiv

Die SPD--Generalsekretärin Yasmin Fahimi nimmt ihre Kritik an der Wirtschaft zur Umsetzung des Mindestlohngesetzes zurück.

Yasmin Fahimi Quelle: dpa

Fahimi hatte gesagt, wer Arbeitszeiten beim Mindestlohn nicht aufzeichne, sei „entweder ein Gauner - oder schlichtweg zu doof". Im Interview mit der WirtschaftsWoche antwortete sie auf die Frage, ob sie den viel diskutierten Satz wiederholen würde: „Wenn ich mich erinnere, wie der Satz aufgefasst wurde: auf keinen Fall. Ich hatte ihn genau andersrum gemeint. Gerade weil ich davon überzeugt bin, dass Unternehmer in der Regel ehrbare Kaufleute sind, habe ich die ganze Empörung über die Aufzeichnungspflicht nicht verstanden.“

Für die Bundestagswahl 2017 strebt die SPD-Politikerin ein Bündnis von SPD und Grünen an: „Wir Sozialdemokraten erheben den Anspruch, die Regierung zu führen. Vize reicht uns nicht, Vize ist Mist“, sagte sie der WirtschaftsWoche. „Die große Koalition ist ganz sicher kein Projekt, das auf Dauer angelegt ist. Für mich gibt es weiterhin ein rot-grünes Gesellschaftsprojekt.“

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