Mini-Comeback Steinbrück bekommt neuen Job

Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück soll den Vorsitz der Parlamentariergruppe USA übernehmen. Die Personalie muss allerdings noch formal beschlossen werden.

Mini-Comeback für den ehemaligen SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Quelle: dpa

Es sieht ganz danach aus, dass der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nach seinem Abschneiden bei der Bundestagswahl eine neue Aufgabe erhält. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll er den Vorsitz der Parlamentariergruppe USA übernehmen. Eine formale Abstimmung fehlt allerdings noch, aber die Personalie ist innerhalb der SPD-Fraktion "fest" vereinbart. Gegenüber "Spiegel Online" haben Fraktionskreise diesen Vorgang bestätigt. Seit 2009 ist Steinbrück Mitglied des Deutschen Bundestages und ist auch nach der letzten Bundestagswahl wieder eingezogen, allerdings nur über die NRW-Landesliste. Auf seinem vermeintlich neuen Posten folgt er auf den ehemaligen Hamburger Bürgermeister und langjährigen Abgeordneten Hans-Ulrich Klose. Der SPD-Politiker war im vergangenen Jahr nach 30 Jahren aus dem Deutschen Bundestag ausgeschieden.

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Im Bundestag gibt es mehr als 50 Parlamentariergruppen, die die außenpolitischen Beziehungen zu den Parlamenten anderer Staaten pflegen; die Vorsitze werden - gemäß dem Kräfteverhältnis im Bundestag - zwischen den Fraktionen verteilt. Die SPD hat das Zugriffsrecht auf den Vorsitz der Parlamentariergruppe USA. Auf Anfrage der "Süddeutschen Zeitung" wollte sich Peer Steinbrück nicht äußern. Er hatte nach seiner Niederlage bei der Bundestagswahl im vergangenen September erklärt, dass er keine weiteren Ämter in Partei und Bundestagfraktion anstrebe.

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