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Mittelstand Familienunternehmen mahnen den Staat zu schnelleren Entscheidungen

Laut Familienunternehmer-Präsident Reinhold von Eben-Worlée ist Deutschland bei wichtigen Investitionen zu langsam – zum Beispiel beim 5G-Ausbau.

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Auf dem Familienunternehmer-Tag spricht sich der Präsident des Verbandes der Familienunternehmer gegen die Industriestrategie des Wirtschaftsministers Peter Altmaier aus. Quelle: dpa

Berlin Die mittelständischen Familienunternehmer haben schnellere Entscheidungen bei Investitionen in Deutschland gefordert. „Der deutsche Staat muss Entscheidungen so viel schneller fällen, wie er teurer ist“, sagte der Präsident des Verbandes, Reinhold von Eben-Worlée, bei einer Veranstaltung zum 70-jährigen Jubiläum der Organisation. Dies betreffe etwa den Ausbau des Glasfasernetzes, den Mobilfunkstandard 5G und den Straßenbau.

Eben-Worlée bekräftigte die Kritik an der Industriestrategie von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Diese sei „völlig inakzeptabel“, sagte er: „Dauerhafte erfolgreiche nationale Champions können nur durch Wettbewerb und nicht durch staatliche Subventionen und Schutzmechanismen entstehen und natürlich auch nicht durch staatlichen Protektionismus.“

Altmaier setzt sich für eine aktivere staatliche Industriepolitik im globalen Wettbewerb ein. In sehr wichtigen Fällen sei eine befristete Beteiligung des Staates an Unternehmen möglich.

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