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Mittelstand in der Coronakrise Familienunternehmer fordern wöchentliche Prüfungen der Politik

„Die Corona-Krise ist längst nicht mehr nur eine gesundheitliche Krise, sondern eine großflächige Wirtschaftskrise., sagt Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbandes der Familienunternehmer. Quelle: dpa

Nach dem Treffen von Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Spitzenvertretern der deutschen Wirtschaft drängen Familienunternehmer auf eine höhere Taktung bei der politischen Abstimmung. Jeder Tag zähle.

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Der Präsident des Verbandes der Familienunternehmer warnt vor einer immer tieferen Konjunkturkrise - und fordert eine höhere Schlagzahl von Bund und Ländern. Außerdem müsse das Corona-Kabinett dringend stärker auf die Wirtschaft fokussieren. „Jeder weitere Shutdown-Tag treibt die vom Staat geschlossenen Unternehmen in die Verschuldung oder Insolvenz und erhöht damit die Gefahr des Jobverlusts für viele Mitarbeiter“, sagte Reinhold von Eben-Worlée der WirtschaftsWoche.

Eben-Worlee war einer der Teilnehmer des Verbändegesprächs mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier, das am Freitagnachmittag stattfand. „Weil jeder Tag zählt, ist es umso wichtiger, dass das Corona-Kabinett sich mindestens einmal in der Woche mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Geschehnisse und notwendigen Handlungen austauscht, nicht erst wieder Ende April“, sagte der Verbandschef, der selbst ein Unternehmen in Hamburg führt.

Weiter forderte er, dass sowohl der Wirtschafts- als auch der Arbeitsminister in den Kreis des Corona-Kabinetts aufgenommen werden müssten. Denn, so Eben-Worlee: „Die Corona-Krise ist längst nicht mehr nur eine gesundheitliche Krise, sondern eine großflächige Wirtschaftskrise.“

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