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Nachfolge von Paul Ziemiak Stefan Gruhner als neuer Chef der Jungen Union im Gespräch

Der CDU-Landtagsabgeordnete wird laut einem Bericht als Kandidat für den JU-Bundesvorsitz erwägt. Drei Bundeländer sollen bereits ihre Unterstützung zugesagt haben.

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Stefan Gruhner könnte neuer Bundesvorsitzender der Jungen Union werden. Quelle: dpa

Berlin Der Chef der Jungen Union Thüringen und CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Gruhner könnte neuer Bundesvorsitzender der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU werden. Wie die „Bild“ am Samstag online berichtet, sei der Vorschlag auf Initiative des Vorsitzenden der Jungen Union von Nordrhein-Westfalen, Florian Braun, gemacht worden.

Die Verbände aus Hessen und Baden-Württemberg hätten bereits ihre Unterstützung zugesagt. Der bisherige JU-Bundesvorsitzende Paul Ziemiak war auf dem CDU-Bundesparteitag im Dezember zum Generalsekretär der Partei gewählt worden und lässt daher sein JU-Amt derzeit ruhen.

Gruhner ist 34 Jahre alt und wäre im Fall seiner Wahl nur ein Übergangsvorsitzender. Laut JU-Satzung erlischt die Mitgliedschaft in der Nachwuchsorganisation mit Vollendung des 35. Lebensjahres. Bekleidet ein Mitglied bei Vollendung des 35. Lebensjahres ein Amt in der JU, so erlischt die Mitgliedschaft mit Ablauf der Amtsperiode. Die Mitglieder des Bundesvorstandes werden für zwei Jahre gewählt.

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