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Neue Partei "Alternative für Deutschland" will Euro nicht retten

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Eine Partei der Volkswirtschaftsprofessoren

Die größten Netto-Zahler der EU
Touristen in Helsinki Quelle: dapd
Eine Windkraftanlage nahe Dänemark Quelle: dapd
Der Wiener Opernball Quelle: dpa
Da Atomium in Belgien Quelle: REUTERS
Eine Mitarbeiterin in der Schwedischen Botschaft in Minsk Quelle: REUTERS
Frau Antje Quelle: AP
Das Colosseum Quelle: REUTERS

Einer Ihrer Unterstützer, Hans-Olaf Henkel, hat sich auch mit den Freien Wählern verbunden. Planen Sie Wahlbündnisse oder ähnliche Kooperationen mit den Freien Wählern?

Denkbar ist vieles. Wir sind, weil wir wussten, wie schwer die Gründung einer neuen Partei ist, bei der Niedersachsenwahl gemeinsam mit den Freien Wählern angetreten. Der Erfolg war enttäuschend und die Erfahrungen zumindest zwiespältig. Die Freien Wähler sind zu Recht stolz auf ihre kommunalen Wurzeln.  Die sagen: Wir interessieren uns für die örtliche Sporthalle, bleibt uns mit den Berliner und Brüsseler Themen vom Leibe. Das ist eine legitime Haltung, mit unseren Themen aber schlecht vereinbar. Wenn sich die Freien Wähler hier nicht aufgeschlossener zeigen, sehe ich große Schwierigkeiten für eine weitere Kooperation.

Die Freien Wähler haben unter der Führung Hubert Aiwangers einen Bundesverband gegründet.

Er muss die Freien Wähler in den Ortsverbänden jetzt überzeugen, wie wichtig die großen Themen sind. Entscheidend ist eben nicht die kommunale und auch nicht die Landesebene, sondern die Bundesebene und zunehmend die europäische.

Die zehn größten Euro-Lügen
Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet Quelle: dpa
Wolfgang Schäuble Quelle: dpa
Giorgios Papandreou Quelle: dpa
Wolfgang Schäuble Quelle: dapd
Chef der Eurogruppe Jean-Claude Juncker Quelle: dapd
Angela Merkel mit Draghi Quelle: dapd
Mariano Rajoy Quelle: REUTERS

Die Freien Wähler und die Piraten sind eher von unten gewachsen,  Ihre Partei dagegen entsteht von oben. Ein Gründung, die von arrivierten Professoren, Publizisten, höheren Beamten betrieben wird. 

Wir sind noch ganz am Anfang. Aber eine Partei „von oben“ sind wir gewiss nicht. Ich bin Rentner.

Aber als Journalist nicht ganz unbekannt.  

Wir haben eine Kleinunternehmerin aus Leipzig, verschiedene Leute aus der IT, die ihren kleinen Laden aufgemacht haben. Ein gewisses Übergewicht, das stimmt, haben wir bei den Volkswirtschaftsprofessoren. Aber das ist durch die Sache bedingt. In dem Maße wie uns Aufmerksamkeit zukommt, werden wir auch eine breitere und repräsentativere Mitgliederschaft bekommen. Wir haben das Netz weit ausgeworfen. 

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