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Neue Studie Dreitägiger AstraZeneca-Stopp kostet eine Milliarde Euro an Wertschöpfung

Exklusiv
Quelle: imago images

Das dreitägige Aussetzen der AstraZeneca-Impfungen Mitte März wird einer Studie zufolge in Deutschland bis zum Jahresende zu 500 mehr Corona-Toten und einer um eine Milliarde Euro reduzierten Wertschöpfung führen.

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Das dreitägige Aussetzen der AstraZeneca-Impfungen Mitte März wird einer französischen Studie zufolge in Deutschland bis zum Jahresende zu 500 mehr Corona-Toten und einer um eine Milliarde Euro reduzierten Wertschöpfung führen. Das hat der Ökonom Christian Gollier, Executive Director der Toulouse School of Economics, anhand ökonometrischer Modelle für die WirtschaftsWoche errechnet.

Die damalige Entscheidung der Bundesregierung, die Impfung auszusetzen, könne er zwar politisch nachvollziehen, sagte Gollier der WirtschaftsWoche: „Ein Todesfall durch Thrombose nach einer Impfung hat ein größeres politisches Gewicht als ein Todesfall durch das Virus.“ Doch gesundheitsökonomisch sei der Impfstopp „nicht optimal“ gewesen – gerade mit Blick auf die um ein Vielfaches tödlichere britische Mutante, die mittlerweile 80 Prozent der Neuinfektionen in Deutschland verursacht.

Nach Golliers Berechnungen könnte eine Verdopplung des aktuellen Impftempos in Deutschland bis Jahresende 36.000 Menschenleben retten. Der Verlust an Wertschöpfung würde um fünf Prozentpunkte geringer ausfallen als bei konstanter Impfgeschwindigkeit.

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