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Neuer Arbeitgeberpräsident Dulger will Deckelung der Sozialbeiträge im Grundgesetz

Exklusiv
Rainer Dulger ist der neue Arbeitgeberpräsident. Quelle: imago images

Rainer Dulger fordert, die Begrenzung der Sozialversicherungsbeiträge im Grundgesetz zu verankern. Heute wird Dulger zum neuen Präsidenten der Deutschen Arbeitgeberverbände gewählt.

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Der neue Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert die Bundesregierung auf, die Begrenzung der Sozialversicherungsbeiträge verfassungsfest zu verankern: „Die 40-Prozent-Grenze bei den Sozialabgaben darf keine unverbindliche Absichtserklärung mehr bleiben, sie muss in Gesetzesform gegossen und am besten sogar ins Grundgesetz aufgenommen werden“, sagte Dulger der WirtschaftsWoche.

Der Heidelberger Unternehmer, bisher Chef des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, wurde am heutigen Donnerstag von der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Ingo Kramer an.

Die Deckelung der Abgaben bei 40 Prozent des Bruttolohns ist von der Bundesregierung bislang unverbindlich als so genannte Sozialgarantie bis zum Ende des Jahres 2021 festgeschrieben.

Mehr zum Thema: Der künftige Arbeitgeberpräsident dürfte lauter auftreten als der Amtsinhaber. Aber das allein garantiert keinen Einfluss.

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