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Niedersachsen-Wahl Weil nennt Jamaika-Koalition kaum vorstellbar

Eine Jamaika-Koalition wie sie aktuell für den Bund diskutiert wird, kommt in Niedersachsen nach der Wahl wohl nicht in Frage. „So weit reicht meine Fantasie nicht“, sagt dazu der Wahlsieger Stephan Weil von der SPD.

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Zwar hat die SPD um Ministerpräsident Weil die Wahl gewonnen, doch dürfte eine neue Regierungsbildung angesichts der Sitzverteilung im Parlament schwierig werden. Quelle: dpa

Berlin Der niedersächsische SPD-Ministerpräsident und Wahlsieger Stephan Weil hat eine Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen in seinem Bundesland aufgrund der Vorfestlegung der Parteien als unwahrscheinlich bezeichnet. „Das halte ich in Niedersachsen für sehr ausgeschlossen“, sagte Weil am Montag in der ARD. Denn es habe „so eindeutige Aussagen wirklich von allen Beteiligten“ gegeben. „So weit reicht meine Fantasie nicht.“ Für seine SPD gebe es nach den Ergebnissen vom Sonntag die Möglichkeit einer Ampel mit FDP und Grünen oder einer großen Koalition. Zwar sei beides „nicht so ganz einfach“. Aber er werde sehr viele Gespräche führen. Danach werde man sehen, was möglich sei.

Nach dem vorläufigen Endergebnis gewann die SPD die vorgezogene Landtagswahl mit 36,9 Prozent klar vor der CDU mit 33,6 Prozent.

Angesichts der Verluste der Grünen ist eine Neuauflage der rot-grünen Koalition nicht möglich. Rechnerisch möglich sind neben einer großen Koalition ein Jamaika-Bündnis oder eine Ampel. Allerdings schloss die FDP noch am Wahlabend wie schon im Wahlkampf eine Koalition mit SPD und Grünen aus.

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