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Niedriges Niveau erreicht Arbeitsagentur-Chef Scheele rechnet mit zeitnah stagnierender Arbeitslosenzahl

Die Zahl der Arbeitslosen wird laut Bundesagentur-für-Arbeit-Chef Detlef Scheele in nächster Zeit nicht so stark sinken wie im Vorjahr.

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Laut Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit wird sich Arbeitslosenzahl einpendeln. Quelle: dpa

Nürnberg Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, rechnet für die kommenden Monate nicht mehr mit ähnlich stark sinkenden Arbeitslosenzahlen wie im Vorjahr. „Es kann tatsächlich sein, dass sich etwas auf einem hohen Niveau der Konjunktur einpendelt, das einfach nicht immer weiter durch die Decke gehen kann, wie wir es in den Wintermonaten hatten“, sagte Scheele am Mittwoch in Nürnberg.

Schwierig bleibt nach seiner Einschätzung insbesondere der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit. Allerdings seien inzwischen erste Fortschritte erzielt worden. „Wir sind von der Millionengrenze doch signifikant und stabil entfernt. Das ist eine gute Entwicklung. Dennoch bleibt die weitere Senkung der Langzeitarbeitslosigkeit eine wichtige und gleichzeitig ausgesprochen anspruchsvolle und schwierige Aufgabe“, sagte der Chef der Nürnberger Bundesbehörde.

Ein Viertel der Langzeitarbeitslosen seien bereits mehr als vier Jahre ohne Arbeit - „und somit weit weg vom Arbeitsalltag“.

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