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Nowcast-Modell Wirtschaftsministerium will zusätzliches Konjunkturbarometer veröffentlichen

Das Bundeswirtschaftsminister will mehr Konjunkturdaten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Das neue Modell soll aber nicht die Regierungsprognose ersetzen.

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Der Wirtschaftsminister geht derzeit von einem Wachstum in diesem Jahr von 0,5 Prozent aus. Quelle: dpa

Das Bundeswirtschaftsministerium will künftig in kürzeren Abständen Konjunktureinschätzungen publizieren. Der Öffentlichkeit sollten bislang nur intern verwendete Informationen stärker zur Verfügung gestellt werden, sagte der Chefökonom des Ministeriums, Philipp Steinberg, in einem am Freitag veröffentlichten Reuters-Interview. Das sogenannte Nowcast-Modell des Hauses werte in Echtzeit Hunderte Konjunkturdaten aus, aber keine politischen Faktoren wie den Brexit oder den Handelsstreit.

„Es berechnet eine Prognose für die Wachstumserwartung im laufenden und darauf folgenden Quartal“, sagte Steinberg. „Wir überlegen derzeit, wie wir die rein datenbasierten Berechnungen in gewissen Abständen veröffentlichen können, etwa in unserem Monatsbericht.“

Der zusätzliche Service dürfte aber nicht die offizielle Regierungsprognose ersetzen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier geht derzeit von einem Wachstum in diesem Jahr von 0,5 Prozent aus. Nächstes Jahr dürften es dann 1,5 Prozent sein. Die neuen Prognosen verschiedener Forschungsinstitute sprechen aber dafür, dass der Ausblick im Herbst etwas zurückhaltender ausfallen könnte.

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