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Oberhausen Wirtschaftsfreundliche Verwaltung, allerdings hoher Gewerbesteuersatz: Viertletzter im Dynamikvergleich

Oberhausen belegt mit 82,2 Punkten Platz 98 unter den 100 einwohnerstärksten kreisfreien Städten in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des siebten wissenschaftlichen Städterankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Einkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2004-2009 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Oberhausen mit 41,8 Punkten auf Platz 75 und beim Dynamikranking mit 40,3 Punkten auf Platz 97. Wo die Stärken von Oberhausen liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

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Stärken

Dynamikranking

Der Anteil der aufgeklärten Fälle an allen gemeldeten Straftaten stieg in Oberhausen von 2004 bis 2009 um 6,2 Prozentpunkte. Im Mittel aller Städte verbesserte sich die Aufklärungsquote um 1,5 Prozentpunkte. Platz 17.Die Altersbeschäftigungsquote stieg in Oberhausen um 9,9 Prozentpunkte. Im Durchschnitt verbesserte sie sich in den Jahren 2004 bis 2009 um 9,2 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 30.In den Jahren 2004 bis 2008 sank in Oberhausen der Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss um 2,0 Prozentpunkte. Im Mittel verzeichnete man in den 100 größten kreisfreien Städten einen Rückgang um 1,5 Prozentpunkte. Platz 35.

Niveauranking

65,5 Prozent aller befragten Unternehmer beurteilen Oberhausen in einer Umfrage der IW Consult und der Universität Bonn als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 61,7 Prozent Positivantworten. Platz 29 für Oberhausen.Im Jahr 2009 registrierte man in Oberhausen 9.662 Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt: 10.198 Delikte). Daraus folgt Rang 46.

Schwächen

Dynamikranking

Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Oberhausen um 0,9 Prozentpunkte. In allen 100 untersuchten kreisfreien Städten lag die Veränderung bei 0,0 Prozentpunkten. Platz 92 für Oberhausen.Von 2004 bis 2009 sank die Arbeitslosenquote in Oberhausen um 0,2 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 2,3 Prozentpunkte. Rang 91 für Oberhausen.Der Anteil Hochqualifizierter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Oberhausen verbesserte sich in der Zeit von 2004 bis 2009 um 0,5 Prozentpunkte. Im Mittel ist er um 1,2 Prozentpunkte gestiegen. Oberhausen erreicht damit Platz 86.

Niveauranking

7,0 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in Oberhausen werden in Kindertageseinrichtungen betreut. Durchschnitt ist eine Kita-Betreuungsquote von 22,4 Prozent. Damit kommt Oberhausen auf Rang 98 im INSM-WiWo-Ranking.Mit einem Pendlersaldo von 4,5 je 100 Einwohner belegt Oberhausen Rang 98 im INSM-WiWo-Vergleich der 100 größten kreisfreien Städte.Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Oberhausen liegt dieser Hebesatz bei 490 Prozent bei einem Durchschnittswert von 422 Prozent. Platz 97 für Oberhausen.Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 2008 in Oberhausen einen Wert von 22.273 Euro je Einwohner. Im Durchschnitt lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner bei 39.286 Euro. Damit kommt Oberhausen auf Platz 96.

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