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Öffentlicher Dienst Tausende Beschäftigte streiken

Nach zwei Verhandlungsrunden gibt es noch kein Angebot der Arbeitgeber. Jetzt mischen sich die Beschäftigten ein: Tausende sind in den Warnstreik getreten. Können sie ihre Forderungen durchsetzen?

Warnstreiks in Hannover Quelle: dpa

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder haben sich erneut Tausende Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Unter anderem legten am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen Mitarbeiter der Universitätskliniken Essen, Köln und Düsseldorf die Arbeit nieder. Ein Verdi-Sprecher sagte, die Notfallversorgung sei aber gesichert. In Hamburg versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 3000 Menschen, um ihrer Forderung unter anderem nach sechs Prozent mehr Lohn Nachdruck zu verleihen. Bestreikt wurden dort Schulen und Hochschulen, aber auch Bezirksämter und Behörden.

Besonders empört zeigten sich die Streikenden darüber, dass die Arbeitgeber - die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) - trotz bereits zweier Verhandlungsrunden immer noch kein Angebot vorgelegt hätten. Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde ist vom 16. bis 18. Februar wieder in Potsdam geplant.

Am Mittag war eine Kundgebung vor dem Düsseldorfer Landtag geplant, bei der Verdi-Chef Frank Bsirske und der Verhandlungsführer des Deutschen Beamtenbundes, Willi Russ, sprechen sollten. Verdi erwartete rund 6000 Teilnehmer.

In Hannover forderten rund 2700 Beschäftigte aus Niedersachsen und Bremen eine bessere Bezahlung und beteiligten sich an einem Protestzug. Vor allem Mitarbeiter aus Autobahnmeistereien und Sozialzentren waren zu einem ganztägigen Streik aufgerufen.

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