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Öffentlicher Dienst Warnstreiks drohen in ganz Deutschland

Mitarbeiter im öffentlichen Dienst kämpfen gegen Überstunden und für einen früheren Ruhestand. Noch vor der zweiten Runde in den Tarifverhandlungen soll es deshalb Warnstreiks geben.

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Der Beamtenbund dbb plant unter anderem Aktionen in Fulda und Flensburg. Quelle: dpa

Berlin Im öffentlichen Dienst in Deutschland drohen Warnstreiks. Der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Klaus Dauderstädt, kündigte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung” vom Donnerstag Warnstreiks noch vor der zweiten Runde in den Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Bediensteten von Bund und Kommunen am 11. April an. Betroffen sein könnten Verkehrsbetriebe mit Straßenbahnen und Bussen, Zulassungsstellen, Kindertagesstätten und Ämter. „Zwischen der zweiten und dritten Runde am 28. April könnten sich die Warnstreiks noch verschärfen, wenn die Arbeitgeber sich absolut nicht bewegen”, sagte der dbb-Chef.

Orte und Zeitpunkte für die angekündigten Aktionen stehen nach Dauderstädts Worten noch nicht fest. Verdi und Beamtenbund fordern für die Beschäftigten in diesem Bereich sechs Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber lehnen das als zu hoch ab.

Der Deutsche Beamtenbund fordert darüber hinaus zum Abbau von Millionen Überstunden wegen der Flüchtlingskrise 8000 zusätzliche Stellen bei der Polizei sowie einen früheren Ruhestand. Die vom Bundesinnenministerium zugesagten 3000 neuen Stellen bei der Bundespolizei reichten nicht aus.

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