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Ostsee-Gaspipeline Außenminister Maas und deutsche Industrie kritisieren US-Widerstand gegen Nord Stream 2

Heiko Mass weist die scharfe Kritik der USA an der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 zurück. Das Projekt sei kein deutsch-russischer Sonderweg.

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Der Außenminister kritisierte die USA wegen des Drucks gegen das Nord-Stream-2-Projekt. Quelle: Reuters

Berlin Außenminister Heiko Maas und die deutsche Industrie haben den US-Widerstand gegen die geplante Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 scharf zurückgewiesen. „Fragen der europäischen Energiepolitik müssen in Europa entschieden werden, nicht in den USA“, sagte Maas am Donnerstag in Berlin. „Nord Stream 2 mit einseitigen Sanktionen zu belegen ist jedenfalls nicht der richtige Weg.“

Würden deutsche und europäische Unternehmen aus dem Projekt herausgedrängt, werde es zudem niemanden mehr geben, der darauf poche, dass der russische Gastransit durch die Ukraine erhalten bleiben müsse.

Auch der Vorsitzende des Ostausschusses und Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft (OAOEV), Wolfgang Büchele, kritisierte Washington scharf. Es gehe auch „um unsere Selbstachtung und Souveränität“, sagte er. Die Pipeline, die russisches Gas über Deutschland in die EU bringen soll, ermögliche stabile Energiepreise in ganz Europa nach dem Auslaufen der niederländischen Gasförderung.

Maas betonte, Berlin nehme die Sorgen der mittelosteuropäischen Länder gegenüber Nord Stream 2 ernst. „Dies ändert aber nichts an unserer Haltung, dass Nord Stream 2 keinen deutsch-russischen Sonderweg darstellt“, wies er etwa die Kritik Polens und der USA zurück.

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