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Ostukraine Deutsche Wirtschaft hofft auf Entspannung im Ukraine-Konflikt

Oliver Hermes vom Ostausschuss der deutschen Wirtschaft begrüßt die politische Annäherung in der Ostukraine. Diese könnte sich positiv auf europäische Investitionen auswirken.

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In der Ostukraine zeichnet sich eine Entspannung in dem Konflikt ab. Quelle: dpa

Der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft hofft auf eine politische Annäherung in der Ostukraine. „Der neue ukrainische Präsident Selenskyj hat großen Mut gezeigt und Bewegung in den festgefahrenen Konflikt gebracht“, sagte der neue Ausschussvorsitzende Oliver Hermes am Donnerstag in Berlin. „Die Chance, neues Vertrauen aufzubauen und zu einer grundlegenden Verständigung mit Russland zu kommen, ist so groß wie noch nie in den vergangenen fünf Jahren.“

Das würde europäische Investitionen in der Ostukraine deutlich erhöhen. „Sobald erkennbare und nachhaltige Schritte im Friedensprozess zu verzeichnen sind, sollten erste Sanktionen abgebaut werden, Schritt für Schritt.“

In den ersten acht Monaten 2019 legten die deutschen Exporte Richtung Osteuropa um zwei Prozent auf 153 Milliarden Euro zu. Die Importe von dort stiegen um ein Prozent auf 152 Milliarden Euro. Wichtigste Länder für die deutsche Industrie waren Polen, Tschechien, Russland, Ungarn und Rumänien. Polen hat dabei Großbritannien als insgesamt fünftwichtigster Handelspartner Deutschlands abgelöst – eine Folge der Brexit-Unsicherheiten.

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