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Parteien Bundesbürger offen für neue Partei der Mitte

Exklusiv

Der Zickzack-Kurs der CDU-Führung verunsichert Parteimitglieder sowie -anhänger und schafft Raum für eine neue Partei.

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe Quelle: dpa

„Unheimlich viel Potenzial“ hat der CDU-Kenner Helmut Jung vom Hamburger Meinungsforschungsinstitut GMS registriert. „15 bis 20 Prozent wären für eine neue bürgerliche Partei ansprechbar. Das heißt aber nicht, dass sie diese Partei tatsächlich auch wählen“, sagte Jung der WirtschaftsWoche. Wie stark die Bindungskraft der CDU nachgelassen hat, zeigt ein weiterer Wert. „Zehn Prozent der CDU-Wähler haben uns gesagt, sie könnten sich auch vorstellen, die Piraten zu wählen“, so Jung.

Klaus-Peter Schöppner vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid kommt zu ähnlichen Ergebnissen. „Das Potenzial für eine konservative Partei, nicht für eine rechtsextreme Partei, liegt bei 20 Prozent.“ Frühere CDU-Wähler haben sich „in das Nirwana des Nichtwählerlagers verabschiedet“, hat GMS-Mann Jung festgestellt. Und ein Drittel derjenigen, die 2009 bei der Bundestagswahl ihr Kreuzchen bei den Schwarzen machten, würde dies derzeit nicht wieder tun, ermittelte TNS Emnid. „Erstmals sind Nichtwähler für die CDU ein Problem“, konstatiert Meinungsforscher Schöppner.

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